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So funktioniert Spannungsabfall

Spannungsabfall entsteht, wenn die Spannung am Ende einer Leitung geringer ist als am Anfang. Jede Leitung hat einen elektrischen Widerstand; fließt Strom, verursacht dieser Widerstand einen Spannungsabfall – ähnlich wie Druckverlust in einer Wasserleitung.

Vier Hauptursachen für Spannungsabfall:

  • Materialwiderstand: Kupfer leitet besser als Aluminium, dadurch ist der Abfall geringer.
  • Leitergröße: Dickere Leiter (niedrigerer AWG) haben weniger Widerstand.
  • Kabellänge: Je länger die Leitung, desto größer Widerstand und Spannungsabfall.
  • Strombelastung: Je mehr Ampere durch die Leitung fließen, desto mehr Spannung geht verloren.

Formel zur Berechnung des Spannungsabfalls

Die verwendete Grundformel des Ohmschen Gesetzes ist V = I × Z.

Typische AWG-Leitergrößen

AWG-Größe Querschnitt (mm²) Max. Ampere (typ. NEC)
14 AWG2.0815 A
12 AWG3.3120 A
10 AWG5.2630 A
8 AWG8.3740 A
6 AWG13.3055 A

Häufig gestellte Fragen

Was verursacht Spannungsabfall?
Spannungsabfall wird hauptsächlich durch den Widerstand der Leitung, die Länge der Kabelstrecke, den Laststrom (Ampere) und die Art der Verbindungen verursacht.
Wie hoch ist der zulässige Spannungsabfall in Prozent?
Laut NEC (National Electrical Code) werden für einen effizienten Betrieb maximal 3 % für Endstromkreise und 5 % für das Gesamtsystem (Zuleitung + Endstromkreis) empfohlen.
Beeinflusst die Leitergröße den Spannungsabfall?
Ja. Größere Leiter (niedrigere AWG-Nummern) haben weniger Innenwiderstand und verursachen über lange Strecken weniger Spannungsabfall als dünnere Leiter.
Wie wird der Spannungsabfall bei 3-Phasen berechnet?
Bei 3-Phasen-AC-Schaltungen wird in der Formel typischerweise ein Multiplikator von √3 (ca. 1,732) statt 2 (bei Einphasen) verwendet, sofern die Last symmetrisch ist.
Wie konvertiere ich Entfernungseinheiten?
Dieser Rechner übernimmt die Umrechnung automatisch. Wählen Sie einfach Feet, Meters oder Kilometers im Dropdown neben dem Entfernungsfeld aus.